Diese Anleitung zeigt, wie Sie eine ThreeBIT-Fernwartungssitzung unter Linux starten. Wir liefern ein portables .tar.gz-Paket, das auf den meisten aktuellen Distributionen ohne Installation läuft. Den Gesamtüberblick, was während einer Sitzung passiert, finden Sie unter So funktioniert die Fernwartung von ThreeBIT.
Bevor Sie beginnen
- Halten Sie einen ThreeBIT-Techniker bereit, der sich per Telefon oder E-Mail verbindet.
- Achten Sie darauf, welchen Display-Server Ihr Desktop verwendet – die meisten Distributionen bieten X11- und Wayland-Sitzungen an. Die Fernsteuerung verhält sich bei beiden unterschiedlich (siehe Hinweis unten).
Schritt für Schritt
Archiv herunterladen. Öffnen Sie auf der Support-Seite den Abschnitt Fernwartungs-Client und klicken Sie auf Linux. Akzeptieren Sie die Fernwartungsbedingungen, und
AnyDeskClient.tar.gzwird heruntergeladen.Entpacken. Entpacken Sie das Archiv mit Ihrem Dateimanager (Rechtsklick ▸ Entpacken) oder im Terminal:
tar -xzf AnyDeskClient.tar.gzClient ausführen. Öffnen Sie den entpackten Ordner und starten Sie die Programmdatei, oder führen Sie sie im Terminal aus:
cd anydesk* ./anydeskMeldet Ihre Distribution eine fehlende Bibliothek, installieren Sie das genannte Paket über Ihre Paketverwaltung und versuchen Sie es erneut.
Verbindungs-ID ablesen. Wenn der Client geöffnet wird, zeigt er eine numerische Adresse (Ihre ID) an. Nennen Sie diese Nummer Ihrem Techniker oder senden Sie sie per E-Mail.
Verbindung annehmen. Wenn Ihr Techniker die Sitzung anfordert, klicken Sie auf Annehmen und bestätigen Sie die Abfrage zur Bildschirmfreigabe, falls Ihr Desktop eine anzeigt.
Hinweis zu X11 und Wayland
Aus Sicherheitsgründen schränkt Wayland ein, wie Anwendungen den Bildschirm erfassen und Tastatur- sowie Mauseingaben einspeisen dürfen. Daher ist die volle Fernsteuerung in einer X11-Sitzung am zuverlässigsten. Falls Steuerung oder Bildschirmfreigabe eingeschränkt sind, ist die einfachste Lösung, sich abzumelden und am Anmeldebildschirm eine X11-/Xorg-Sitzung auszuwählen (meist über ein Zahnrad- oder Einstellungssymbol) und den Client erneut zu starten. Bei Bedarf begleiten wir Sie dabei.
Während und nach der Sitzung
Sie sehen alles auf dem Bildschirm und können die Sitzung jederzeit über das Client-Fenster beenden. Da das Paket portabel ist, bedeutet „Deinstallieren" lediglich, den entpackten Ordner zu löschen – auf Ihrem System bleibt nichts zurück.
Brauchen Sie Hilfe?
Linux-Desktops unterscheiden sich stark. Wenn der Client nicht startet oder die Steuerung nicht funktioniert, rufen Sie unseren Helpdesk an oder erstellen Sie ein Support-Ticket mit Ihrer Distribution und Desktop-Umgebung, und wir helfen Ihnen beim Verbinden.