Im merkwürdigen Frühling 2020, während halb Deutschland gerade erst herausfand, wie Microsoft Teams überhaupt funktioniert, schlossen zwei Softwareingenieure in Ibbenbüren die Papiere für ein Unternehmen ab, das es noch gar nicht richtig gab.
Wir sind Thimo Buchheister und Thorsten Brügge, und am 15. Juni 2020 haben wir die ThreeB IT GmbH mit Sitz Bergstrang 105 eingetragen. Der Plan war für die Zeit bewusst unmodern: keine weitere Mobile-First-Startup-Story, sondern ein Softwarehaus, das ehrlich zwei Dinge parallel macht — Software bauen und IT betreiben.
Warum zwei Disziplinen unter einem Dach
Die meisten Mittelstandskunden, die wir in unseren vorherigen Stationen erlebt hatten, hatten dasselbe Problem. Ein guter Berater entwirft eine schöne .NET-Architektur, übergibt sie und verschwindet. Sechs Monate später läuft sie auf einem Domain Controller von 2014, mit einem Backup-Skript, das niemand seit dem Tag nach seiner Erstellung getestet hat.
Wir wollten ein Modell, bei dem die Leute, die den Code schreiben, auch die Lichter-an-Verantwortung für die IT des Kunden tragen — Microsoft 365 Tenants, Endgeräte, Azure-Abonnements, alles. Aus dieser geteilten Muskelerinnerung zwischen „Build" und „Run" wurden später unsere vier Säulen: IT-Dienstleistungen, Softwareentwicklung, Webdienstleistungen und Cloud-Management.
Der Stack, den wir gewählt haben
Die Wette war einfach: nah an Microsoft bleiben. .NET, Azure, Microsoft 365. Nicht weil irgendetwas anderes schlecht wäre, sondern weil Tiefe in einem Stack besser ist als oberflächliches Wissen in fünfen.
Diese Stack-Entscheidung ist gut gealtert — und sie hat alles vorbereitet, was folgte: die SaaS-Produkte (Xircuit, Outastory, Postnomic) und die Kundenprojekte für Kühne+Nagel, Steuerberater Keller, HP Elektrotechnik und andere.
Mehr dazu in den kommenden Beiträgen.