19.–20. Mai 2020, online. Das erste vollständig digitale Build, als kontinuierlicher 48-Stunden-Stream geplant, weil keine bevorzugte Zeitzone mehr übrig war. Kostenlos, ca. 200.000 registrierte Teilnehmer.
Wir verfolgten die Keynote im Homeoffice, ein paar Wochen bevor wir die GmbH formell registrierten — Build 2020 ist die Konferenz, auf der der Stack, auf den wir gesetzt hatten, in Produktion ging.
Was wir mitgenommen haben
- Blazor WebAssembly 3.2 GA. Client-seitiges .NET im Browser, produktiv. Die Grundlage für zweisprachige Marketing-Seiten, Admin-Konsolen und interne Tools — ohne Sprachwechsel.
- .NET 5 Preview 4 mit passenden ASP.NET Core- und EF Core-Previews — erste Welle von „One .NET"-Tooling.
- Project Reunion (später WinUI / Windows App SDK) zur Vereinheitlichung von Win32- und UWP-API-Oberflächen.
- Windows Terminal 1.0 GA plus GPU-Compute und Linux-GUI-Apps in WSL.
- Azure Static Web Apps — managed Hosting für JAMstack/Blazor-Frontends mit integriertem GitHub Actions CI/CD.
- Fluid Framework als Open Source veröffentlicht.
Warum es zählte
Blazor WebAssembly im selben Monat GA zu sehen, in dem wir unsere Firma anmeldeten, war ein nützliches Signal. Die Komponenten, die später in Xircuit und Outastory flossen, würden stark auf Blazor setzen.
„Every developer is welcome." — Scott Hanselmans Framing der Developer-Keynote, das zum inoffiziellen Motto der Show wurde.
Das blieb bei uns hängen. Zwei Monate später haben wir eine Firma darauf gegründet.